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    2020-04-17 14:27:49 https://love-me-green.de/sand_ist_uberall/
    Sand ist überall

    Sand ist überall

    Sand – ein Rohstoff der nicht jedem direkt als Rohstoff in den Kopf kommt. Im Fokus stehen eher Rohstoffe, wie z.B. Kohle. Jedoch ist auch Sand ein Rohstoff der Probleme mit sich bringt und nicht -wie man vielleicht erst denken könnte - unbegrenzt zur Verfügung steht.

    Das liegt unter anderem daran, dass der Hauptabnehmer in der Industrie für Sand das Baugewerbe ist. Diese brauchen speziellen Sand für Beton, damit dieser möglichst fest und stabil wird. Der Sand muss dabei Spitzen haben, sodass sich die einzelnen Teile gut miteinander verfestigen können. Sand wie in der Sahra der durch den Wind abgerundet ist kommt dabei nicht in Frage.

    Des Weiteren wird Sand für Herstellung von Gläsern und Fenster oder Silicium verwendet. Dieses wird in der Lebensmittelindustrie beispielsweise als Trennmittel verwendet, damit diese nicht verklumpen. Auch in der Technik wird es verwendet, um z.B. Platinen herzustellen.

    Somit ist Sand zur zweitmeist Verwendeten Ressource der Welt geworden – direkt nach Wasser.

    Da immer mehr Menschen gerade in Städte ziehen und immer weiter zentralisiert wird und somit ausgebaut wird – wird auch immer Mehr Sand für den Städte- und Infrastrukturbau benötigt. Der Anstieg des Bedarfs liegt jährlich ca. 5%.

    Bei wertvollen Ressourcen gibt es immer auch Menschen, die davon profitieren wollen. So hat sich sogar eine Sandmafia etabliert, die Strände oder sogar ganze Insel stehlen.

    Wo ist das Problem mit Sand?

    Dieses liegt hauptsächlich an seiner Herkunft. Viele der Sandvorkommen liegen beispielsweise unter Altwäldern. Diese müssen für den Abbau vom Sand abgeholzt und gerodet werden. Das wiederum zerstört Lebensraum für Tiere, insbesondere für solche die auf Altwälder angewiesen sind. Auch wenn bereits abgebaute Gebiete dann mit neuem Wald bepflanzt werden, ist das für diese Tiere kein Ersatz.

    Für die Industrie kommt jedoch eine Verlagerung der Abbau Orte nicht in Frage – diese benötigen den Sand lokal und somit schneller zugänglich und günstiger. Eine Verlagerung der Abbauorte würde wahrscheinlich auch zu einer Verlagerung der Produktion führen.

    Allerdings gibt es auch andere Abbauorte für Sand. Sylt wird nach und nach vom Meer abgetragen und um die Insel zu erhalten wird jedes Jahr Sand auf die Strände aufgekippt. Dieser wird aus dem Meer gesaugt – samt darin enthaltener Lebewesen. Nach Schätzungen von Meeresforschern kann es bis zu 90 Jahre dauern, bis an den Orten der Sandentnahme die ursprünglichen Verhältnisse wiederhergestellt sind.

    Es gibt jedoch schon erste Maßnahmen für einen bewussteren Umgang mit Sand. Abgerissene Gebäude werden recycelt oder Altglas wird bei der Produktion von neuem Glas verwendet. Dieses deckt jedoch nicht annähernd den Sandbedarf. Immerhin wird mehr gebaut als abgerissen.

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