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Vegane Kosmetik

Vegane Kosmetik

Da das Wohl der Tiere nicht nur den Vegetariern und Veganern am Herzen liegt und immer mehr Verbraucher Produkte suchen, die tierversuchsfrei sind und keine Inhaltsstoffe tierischer Herkunft enthalten, kann schon von einem richtigen Boom auf dem Markt von veganen kosmetischen Mitteln die Rede sein. Die Verbraucher kaufen immer bewusster und sie wollen ihr Engagement für soziale Projekte, Umweltschutz, Tierschutz oder für den gerechten Handel zeigen, indem sie bestimmte Produkte wählen. Natürlich sollten sich diese Artikeln auch in einer geschmackvollen, auffälligen Verpackung befinden – unabhängig davon, ob es sich um Lebensmittel, Bekleidung oder Kosmetika handelt – was jedoch einen nicht sehr stört, denn alles wird für einen guten Zweck gemacht.

Das Motto „Be Veggie!“ lässt sich immer häufiger hören und hängt mit immer mehr Produkten zusammen. Obwohl es immer mehr Vegetarier und Veganer gibt, ist ihre Anzahl noch geringer als die der „gewöhnlichen“ Fleischesser. In Deutschland machen Vegetarier und Veganer 11% der Gesellschaft aus, jedoch gibt es mehr Menschen, die Fleisch in ihrer Diät bewusst reduzieren, und zwar ihre Anzahl beträgt sogar 51% der Gesellschaft. Aber auch Fleischesser möchten immer öfter etwas machen, um das Leid der Tiere zu verringern. Sie entscheiden sich für vegane Kosmetik. Die Untersuchungen weisen nach, dass sogar 70% der Frauen tierversuchsfreie Kosmetika wählen.

Die Körperpflege mit den Mitteln nicht tierischer Herkunft passt außergewöhnlich gut zu den neusten Tierschutztrends. Man soll sich jedoch dessen bewusst sein, dass der Begriff „vegan“ nicht immer Naturkosmetika bezeichnet. „Vegan“ bedeutet an erster Stelle, dass ein bestimmtes Produkt keine Inhaltsstoffe tierischer Herkunft enthält, wobei die Hersteller von Bio-Kosmetika sehr oft ihren Produkten Milch, Honig oder sogar Bienenwachs hinzufügen, die von Veganern abgelehnt werden. Aber die meisten Bio- und vegane Kosmetika sind gleichzeitig Bio- und vegane Produkte. Als gutes Beispiel dafür können Produkte von Love Me Green dienen.

Wie es sich jedoch herausstellt, fällt es manchmal schwer, ein rein veganes Produkt zu finden. Es ist ganz einfach, zuerst ziemlich teure Zusätze wie Kaviar oder Lachs in Produkten zu entdecken, denn sie schon in den Produktennamen stecken, aber die Aufgabe wird komplizierter, wenn man Hilfsstoffe analysiert, deren Herkunft man sich nicht bewusst ist. Haben Sie gewusst, dass Keratin, das in Schampoos und Haarwässer zu finden ist, aus gemahlenen Hufen, Hörnern und Gefieder gewonnen wird? Und dass das natürliche Erdbeerenaroma hingegen aus Hühnerfüßen gewonnen wird? Und dass der Basisbestandteil von Seifenstücken Rindertalg ist?

Natürlich schaden diese Substanzen unserer Haut gar nicht, aber sie belasten unser Gewissen. Auch die Tatsache, dass Tiere grundsätzlich nicht getötet werden, damit ihre Teile zu Kosmetikbestandteilen werden – verwendet werden die im Schlachthof verbliebenen Abfälle der tierischen Körperglieder – lindert und begründet das unglaubliche Leiden der Tiere nicht – in Betracht bezogen werden müssen vor allem Bedingungen, in denen Tiere in Schlachthöfen ums Leben kommen.

Zum Glück bietet uns die Pflanzenwelt eine ganze Reihe von ausgezeichneten Substanzen, die diese tierischer Herkunft ersetzen können: Alginat aus Algen oder die Pektine aus Äpfeln. Sie haben Verdickungsfähigkeit, können Flüssigkeiten gelieren lassen und sind genauso gut wie Gelatine, die aus tierischen Knochen gewonnen wird. Olivenöl kann zum Beispiel als Ersatzmittel für Rindertalg dienen, rote Beete kann den Farbstoff Karmin ersetzen, der aus Insekten, den sog. Schildläusen, gewonnen wird. Beispiele könnte man ohne Ende nennen.

Eine andere Methode, Produkte für vegane Kosmetik herzustellen, ist die Verwendung von synthetischen Substanzen – Nagellacks sind deswegen vegan, weil sie grundsätzlich nur aus Chemikalien bestehen, aber sie können gleichzeitig nicht als Bio-Produkte angeboten werden. Sehr oft werden in Parfümen und Parfumwässern Inhaltsstoffe tierischer Herkunft durch synthetische Substanzen ersetzt. Dabei sollte man aber vorsichtig sein: PETA warnt, dass viele von diesen synthetischen Substanzen nicht tierversuchsfrei sein dürften. Eine totale Sicherheit können dem Käufer nur 100% Naturkosmetika mit natürlichen Pflanzenwirkstoffen & Bio-Pflanzenauszügen oder Produkte mit folgenden Symbolen geben: veganem Herzen, veganer Blume, hüpfendem Hasen oder dem Logo 'Hase mit der schützenden Hand'. Was bedeuten diese Symbole?

Vegane BlumeVEGANES HERZ kommt aus Amerika. Mit diesem Symbol können Kosmetika, Lebensmittel sowie Schuhe versehen sein. Kosmetika, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind, enthalten keine Substanzen tierischer Herkunft und sind tierversuchsfrei. Zugelassen werden synthetische Substanzen, aber sie müssen vorher getestet werden.

VEGANE BLUME wird von dem britischen Verein der Veganer den zertifizierten Produkten verliehen, die keine Inhaltsstoffe tierischer Herkunft enthalten und tierversuchsfrei sind, aber sie können synthetische Substanzen enthalten.

HÜPFENDER HASE bestätigt, dass ein Produkt oder seine Inhaltsstoffe seit der angegebenen Zeit tierversuchsfrei sind. Diese Kosmetika sind nicht immer vegan, aber sie unterstützen die Kampagne gegen Grausamkeit gegen Tiere.

HASE MIT SCHÜTZENDER HAND ist das Logo eines internationalen Herstellerverbands gegen Tierversuche in der Kosmetik (IHTK). Es ist bei den Produkten zu finden, die von 1979 an tierversuchsfrei sind. Zugelassen werden Milch und Honig.

Hoffentlich erleichtert Ihnen diese Zusammenstellung von Informationen über vegane Kosmetik bzw. tierversuchsfreie Kosmetika Ihre Suche nach den geeigneten Produkten in Geschäften und ermutigt Sie zu einer bewussten Wahl von Körperpflegeprodukten, die wirkungsvoll sein können und gleichzeitig nicht bei Qual von Tieren hergestellt werden.

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